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Bei Nicht-Einhalten der Feinstaub-Grenzwerte drohen Strafzahlungen

06.11.09 /

Die Stadt Leipzig muss nun endlich wegen des Feinstaub-Problems aktiv werden – denn beim Nicht-Einhalten der Grenzwerte drohen sehr hohe EU-Strafzahlungen.

Leipzig hat sich mit dem Kampf gegen den Feinstaub jahrelang schwer getan. Umwelt-Bürgermeister Rosenthal meinte: „Wir hatten die Ansicht, uns gegen Brüssel wehren zu können und müssten nicht agieren. Wir sind eines besseren belehrt worden." Die EU betrachtet den Kampf gegen die Luftverschmutzung als über-nationales Problem, da sich die Luftverschmutzung nicht an Grenzen hält. So fordert sie von all ihren Mitgliedstaaten aktive Beihilfe im Kampf für saubere Luft.

Leipzig musste dazu nun einen Luftreinhalteplan vorlegen, in dem die Stadtweite Umweltzone als Massnahme aufgeführt ist. Die Entscheidung, ob dann nur noch Fahrzeuge mit grüner Etikette oder auch solche mit einer Gelben in die Zone fahren dürfen, wird in drei bis vier Wochen erwartet.

Quelle: bild.de

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