Die Ergebnisse der Analysen zeigen, dass im Lauf eines normalen Arbeitstages viele Personen immer noch zu hohen Werten des Schadstoffes ausgesetzt sind. Um die gelieferten Daten vergleichbar zu machen, haben wir die Freiwilligen gebeten, nicht zu rauchen, keine parfümierten Kerzen anzuzünden und kein Benzin aufzufüllen. Denn diese Tätigkeiten hätten Auswirkungen auf den Belastungswert.
Von 38 gültigen Messungen zeigten 16 Werte über 3 ųg/m3, davon überstiegen 5 den Wert von 4 ųg/m3, und 2 lagen bei 6 ųg/m3. Die höchsten Werte wurden, in dieser Reihenfolge, in Genf, Lugano und Monthey gemessen. Diese Städte gehören zusammen mit Basel zur Gruppe von Städten, in denen alle höchsten Belastungswerte gemessen wurden. In Genf beispielsweise war nur eine Person von 7, die das Gerät auf sich trugen, einer tieferen Konzentration als 3 ųg/m3 ausgesetzt. In der gleichen Stadt wurde zudem die höchste Belastung mit Werten von 6,3 ųg/m3 gemessen. In Lugano waren von den 6 mit einem Radiello ausgerüsteten Personen nicht weniger als deren 4 einer Belastung von über 3 ųg/m3 ausgesetzt. Der zweite Höchstwert von 6 ųg/m3 wurde ebenfalls in Lugano gemessen. Bei den drei Freiwilligen, die den Detektor in Monthey auf sich trugen, wurden Werte zwischen 3 und 4 ųg/m3 aufgezeichnet, während in Collombey eine Belastung von rund 2 ųg/m3 registriert wurde.
Diese Daten zeigen klar, dass der Weg zu einer Verbesserung der Luftqualität noch lang ist und dass effizientere Massnahmen ergriffen werden müssen. Der Verkehrsclub der Schweiz VCS fordert deshalb die Umsetzung folgender konkreter Massnahmen: