Trotz der alljährlichen Warnungen der Behörden, wenn im Sommer die Ozonwerte nach oben schnellen, geschieht nicht viel, um die Situation zu verbessern. Laut Bundesamt für Umwelt ist die Luft nach wie vor viel zu stark mit flüchtigen organischen Verbindungen belastet. Damit genügen ein paar windstille Tage, um den Grenzwert von 120 Mikrogramm zu überschreiten.
Der Verkehr trägt entscheidend und mit steigender Tendenz zu den Emissionen von Treibhausgasen (dazu gehört auch das Ozon) bei. Deshalb ist es höchste Zeit, Massnahmen zu ergreifen, um diese Emissionen zu senken. Der VCS unterstützt eine ganze Reihe von Möglichkeiten: die Förderung des öffentlichen Verkehrs und der sanften Mobilität (Fuss- und Veloverkehr), die Einrichtung von Umweltzonen (LEZ), Geschwindigkeitsbeschränkungen, obligatorische Partikelfilter für Dieselmotoren, strengere Vorschriften für motorisierte Zweiräder oder Fahrverbote für zu alte Fahrzeuge, insbesondere Lastwagen.