Die Qualität der Luft wurde gegen Ende des 20. Jahrhunderts besser. Doch seit einigen Jahren sind die in dieser Hinsicht erzielten Fortschritte nur noch klein. So werden die Grenzwerte für Feinstaub (PM10), Stickstoffdioxid (NO2) und Ozon (O3) noch immer überschritten.
Durch die Luftverschmutzung des Strassenverkehrs entstehen Gesundheitskosten von insgesamt 1,834 Milliarden Franken pro Jahr (siehe: Bundesamt für Raumentwicklung). Der Strassenverkehr ist mitverantwortlich für die steigenden Gesundheitskosten. 57% dieser Kosten sind auf den Personenverkehr und 43% auf den Güterverkehr zurückzuführen.
Fakt ist, dass die Luftverschmutzung durch den Strassenverkehr unsere Gesundheit gefährdet. Gut 40 Prozent der Bevölkerung in der Schweiz oder rund drei Millionen Menschen atmen regelmässig zu viel gesundheitsschädigenden Feinstaub ein. Sie leben in dicht besiedelten Gebieten oder entlang viel befahrener Strassen, wo die Grenzwerte zum Teil stark überschritten werden. In der Schweiz verursacht die Luftverschmutzung jährlich mindestens 3'300 vorzeitige Todesfälle, 45'000 Bronchitiserkrankungen und 23'000 Asthmaanfälle bei Kindern.
Wussten Sie, dass dieselbetriebene Fahrzeuge 8-10 Mal mehr PM10 ausstossen als Fahrzeuge mit Benzinmotor? Die Abgase von Dieselfahrzeugen enthalten auch 3 bis 8 Mal höhere Mengen an Stickoxiden (NOx).
Würden alle Lastwagen, Baumaschinen, Traktoren und Diesel-Personenwagen mit Partikelfiltern ausgerüstet, könnten in den nächsten Jahren mehrere Hundert Lungenkrebsfälle vermieden werden. Allein mit dem Einbau von Partikelfiltern in alle Lastwagen, lassen sich in der Schweiz pro Jahr 15 - 20 Fälle von Lungenkrebs vermeiden.
Die Luftverschmutzung verursacht in der Schweiz jährlich mindestens 3'300 vorzeitige Todesfälle, 45'000 Bronchitiserkrankungen und 23'000 Asthmaanfälle bei Kindern.