Stickoxide (NOx)

Die Verbrennung von Diesel hinterlässt nicht nur grosse Mengen von Feinstaub, sondern auch umweltbelastende Stickoxide (NOx), ein Gemisch von Stickstoffmonoxid (NO) und Stickstoffdioxid (NO2), das akute Atemwegerkrankungen sowie chronische Bronchitis auslösen kann. Nahezu ein Drittel des NOx-Ausstosses geht auf den Strassenverkehr zurück.

Insbesondere die Stickstoffdioxid-Immissionskonzentration eignet sich gut, um die Luftbelastung durch den Verkehr zu charakterisieren. Da NO2-Messungen einfach durchführbar sind, wird NO2 meist als Leitschadstoff für die Verkehrsbelastung herangezogen.

Der Jahresmittel des Immissionsgrenzwerts des NO2 ist gesetzlich auf 30 μg/m3 festgelegt. Doch im Jahr 2009 überschritteten noch mehrere Stationen diesen Grenzwert, u.A.  Basel (Feldbergstr.) mit einem Wert von 79.0 μg/m3 und Bern (Bollwerk) mit 52.6 μg/m3.

Mit dem Partikelfilter ist das Problem der hohen NOx-Emissionen von Dieselfahrzeugen nicht zu lösen. Hier hilft nur die zusätzliche Anwendung der DeNOx-Technologie, dank welcher sich der Ausstoss von Stickoxiden um 75% verringern lässt. Für Städte sind Umweltzonen eine gute Möglichkeit, um die Emissionen in den stark belasteten Gebieten gezielt zu verringern.

Hier können die Messdaten NO2 des Nationalen Beobachtungsnetzes für Luftfremdstoffe (NABEL) der letzten 18 Monate abgefragt werden.

Stickoxide (NOx)

Stickoxide selbst können akute Atemwegerkrankungen sowie chronische Bronchitis auslösen. Zusammen mit flüchtigen organischen Verbindungen und der Einwirkung von Sonnenlicht entsteht aus NOx auch bodennahes Ozon - das selbst wiederum gesundheitliche Probleme verursachen kann.