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		<title>pm10.ch: News</title>
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		<description>News von pm10.ch</description>
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			<title>pm10.ch: News</title>
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		<lastBuildDate>Tue, 14 Feb 2012 09:00:00 +0100</lastBuildDate>
		
		
		<item>
			<title>Luftverschmutzung stört in italienischsprachiger Schweiz häufiger</title>
			<link>http://www.pm10.ch/aktuell/news/einzelansicht/archive/2012/februar/article/luftverschmutzung-stoert-in-italienischsprachiger-schweiz-haeufiger.html?tx_ttnews%5Bday%5D=14&#38;cHash=4f5748f640bb3fb32fa2a43f4be0a38b</link>
			<description>In einer Medienmitteilung des Bundesamts für Statistik über die Ergebnisse zur Befragung betreffend...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="MsoNormal" style="TEXT-ALIGN: justify; MARGIN: 0cm 0cm 0pt">In einer Medienmitteilung des Bundesamts für Statistik über die Ergebnisse zur Befragung betreffend Umweltqualität und Umweltverhalten wird mitgeteilt, dass die Schweizer Bevölkerung im Grossen und Ganzen mit der Luftqualität in ihrem Wohnort zufrieden ist.</p>
<p class="MsoNormal" style="TEXT-ALIGN: justify; MARGIN: 0cm 0cm 0pt; mso-layout-grid-align: none">Nur je 17% der Bevölkerung in der deutsch- und französischsprachigen Schweiz fühlen sich von der Luftverschmutzung am Wohnort sehr oder eher gestört.&nbsp;<span style="FONT-FAMILY: ArialMT; mso-bidi-font-family: ArialMT">Während dies in städtischen Gebieten für 19 Prozent der Bevölkerung zutrifft, sind es in ländlichen Gebieten 13 Prozent.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="TEXT-ALIGN: justify; MARGIN: 0cm 0cm 0pt; mso-layout-grid-align: none"><span style="FONT-FAMILY: ArialMT; FONT-SIZE: 10pt; mso-bidi-font-family: ArialMT">&nbsp;</span></p>
<p class="MsoNormal" style="TEXT-ALIGN: justify; MARGIN: 0cm 0cm 0pt">Häufiger stört die Luftverschmutzung in der italienischsprachigen Schweiz, 31% der Bevölkerung fühlt sich sehr oder eher gestört. Im Vergleich zur Romandie und Deutschschweiz fällt dies bedeutend höher aus.</p>
<p class="MsoNormal" style="TEXT-ALIGN: justify; MARGIN: 0cm 0cm 0pt">&nbsp;</p>
<p class="MsoNormal" style="TEXT-ALIGN: justify; MARGIN: 0cm 0cm 0pt; mso-layout-grid-align: none"><span style="FONT-FAMILY: ArialMT; mso-bidi-font-family: ArialMT">Die Erweiterung der Perspektive auf die Umweltbelastung insgesamt zeigt, dass 44 Prozent der Bevölkerung diese als sehr grosses oder eher grosses Problem für die Schweiz einschätzen.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="TEXT-ALIGN: justify; MARGIN: 0cm 0cm 0pt">&nbsp;</p>
<p class="MsoNormal" style="TEXT-ALIGN: justify; MARGIN: 0cm 0cm 0pt">&nbsp;</p>
<p class="MsoNormal" style="TEXT-ALIGN: justify; MARGIN: 0cm 0cm 0pt">Quelle: News admin (Bund): Bundesamt für Statistik: Befragung betreffend Umweltqualität und Umweltverhalten</p>
<p class="MsoNormal" style="TEXT-ALIGN: justify; MARGIN: 0cm 0cm 0pt">&nbsp;</p>
<p class="MsoNormal" style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt">Zur vollständigen Medienmitteilung (PDF):&nbsp;<link http://www.news.admin.ch/message/index.html?lang=de&msg-id=43037>http://www.news.admin.ch/message/index.html?lang=de&amp;msg-id=43037</link></p>]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Tue, 14 Feb 2012 09:00:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Schiffsverkehr verantwortlich für hohen Schwefelausstoss</title>
			<link>http://www.pm10.ch/aktuell/news/einzelansicht/archive/2012/februar/article/schiffsverkehr-verantwortlich-fuer-hohen-schwefelausstoss.html?tx_ttnews%5Bday%5D=07&#38;cHash=e27e0a278af335aaa52bd479478f65b7</link>
			<description>90% des internationalen Handels wird per Schiff transportiert. Gemessen an der transportierten...</description>
			<content:encoded><![CDATA[90% des internationalen Handels wird per Schiff transportiert. Gemessen an der transportierten Tonnage ist es zwar das ökologischste Transportmittel, dennoch stossen die Schiffe doppelt so viel CO2 aus wie alle Flugzeuge weltweit zusammen. Die CO2 Emissionen des Schiffsverkehrs sind in den letzten Jahren um 45% angestiegen.&nbsp;
So produziert beispielsweise ein mittelschweres Kreuzfahrtschiff pro Stunde bei laufenden Maschinen so viel Feinstaub wie 50'000 Autos bei Tempo 130, so viel Stickstoffmonoxid wie 45'000 Autos und so viel CO2 wie 7'000 Autos.
Noch gibt es in der Schifffahrt keine langfristigen Strategien die fossile durch erneuerbare Energien zu ersetzen. Mehr als 50'000 Grossschiffe, die rund um die Welt unterwegs sind, um Waren zu transportieren, werden mit Schweröl angetrieben. Dies ist ein Nebenprodukt der Ölgewinnung - welches Schwefel, Schwermetalle, Asche und andere Verunreinigungen enthält - und muss aufwändig als Sondermüll entsorgt werden. Da die Aufbereitung von Schweröl jedoch immer noch billiger als Diesel ist und es nur lasche Vorschriften gibt, findet es weiterhin Verwendung.&nbsp;
Beim Verbrennen entstehen giftige Schwefeldioxide (15 der grössten Seeschiffe stossen mehr davon aus als alle 760 Millionen Autos weltweit), Stickoxide und Russpartikel die nicht nur für Hafenstädte und Küsten, sondern auch für die maritime Umwelt und die menschliche Gesundheit eine grosse Gefahr darstellen. Schwefel löst gefährliche Atemwegs- und Kreislauferkrankungen aus.&nbsp;
30-40% der Emissionen beruhen auf ineffizienter Technik. Die Einführung von energiesparenden Segelkonstruktionen, Geschwindigkeitsreduzierung, Nutzung von Schiffsdiesel, Partikelfilter oder Entschwefelungsanlagen wären mögliche Massnahmen. Erst 2020 soll es strengere Grenzwerte geben. Eine Einbindung des Seeverkehrs ins Emissionshandelgesetz wäre von Vorteil. Die IMO (International Maritime Organization) hat zudem neue Energieeffizienzstandards für neu gebaute Schiffe beschlossen.&nbsp;

Quelle: Mobilogisch Deutschland]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Tue, 07 Feb 2012 11:00:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Der Klimaeffekt von „black carbon“ </title>
			<link>http://www.pm10.ch/aktuell/news/einzelansicht/archive/2012/februar/article/der-klimaeffekt-von-black-carbon.html?tx_ttnews%5Bday%5D=07&#38;cHash=7ee68131a5411c43f204e360901ba602</link>
			<description>Würde der CO2-Ausstoss heute massiv reduziert, hätte das keinen sofort messbaren Effekt auf das...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="MsoNormal" style="TEXT-ALIGN: justify; MARGIN: 0cm 0cm 0pt; mso-margin-top-alt: auto; mso-margin-bottom-alt: auto"><span style="FONT-FAMILY: Arial; mso-ansi-language: DE" lang="DE">Würde der CO2-Ausstoss heute massiv reduziert, hätte das keinen sofort messbaren Effekt auf das Klima, da Kohlendioxid sich hartnäckig lange (ca. 20 Jahre) in der Atmosphäre hält.&nbsp;</span></p>
<p class="MsoNormal" style="TEXT-ALIGN: justify; MARGIN: 11.25pt 0cm"><span style="FONT-FAMILY: Arial; mso-ansi-language: DE" lang="DE">In einer neuen Publikation im Wissenschaftsmagazin «Science» präsentieren Forscher der Nasa und der Columbia University nun ca. 400 einfache Methoden, die Klimaerwärmung in den kommenden 60 Jahren auf weniger als 2 Grad einzudämmen.&nbsp;</span><span style="FONT-FAMILY: Arial; COLOR: #333333">Darunter sind 14 Massnahmen, welche besonders Methan- und Russemissionen im Fokus haben, was zu einer Reduktion von ca. 0.5°C der Erderwärmung bis 2050 beitragen soll.&nbsp;</span></p>
<p class="MsoNormal" style="TEXT-ALIGN: justify; MARGIN: 0cm 0cm 0pt; mso-margin-top-alt: auto; mso-margin-bottom-alt: auto"><span style="FONT-FAMILY: Arial; mso-ansi-language: DE" lang="DE">Russ wird besonders in Brennvorgängen freigesetzt, beispielsweise in Öfen und Dieselmotoren. Der pulverförmige Feststoff hält sich nur einige Tage in der Luft, bevor er vom Regen ausgewaschen oder durch chemische Prozesse zersetzt wird. In dieser kurzen Zeit richten die Russpartikel (welche zu den kleinsten Feinstäuben zählen und teilweise kleiner als 300nm sind) allerdings viel Schaden an:&nbsp;</span><span style="FONT-FAMILY: Arial; COLOR: #333333; mso-bidi-font-weight: bold">So tragen Ozon in der Troposphäre und „black carbon“ (BC) (Russ) laut der Studie sowohl zu schlechterer Luftqualität und zur globalen Erwärmung bei. Russpartikel&nbsp;</span><span style="FONT-FAMILY: Arial; mso-ansi-language: DE" lang="DE">absorbieren die Sonnenstrahlung, heizen sich auf und verstärken damit den Treibhauseffekt in höheren Luftschichten. Ausserdem verdunkeln sie Eis- und Schneeflächen&nbsp;</span><span style="FONT-FAMILY: Arial; COLOR: #333333; mso-bidi-font-weight: bold">(Reduktion des Albedowertes)&nbsp;</span><span style="FONT-FAMILY: Arial; mso-ansi-language: DE" lang="DE">und verursachen durch diese verminderte Reflektionsfähigkeit ein schnelleres Schmelzen der Polkappen</span><span style="FONT-FAMILY: Arial; COLOR: #333333; mso-bidi-font-weight: bold">.&nbsp;</span><span style="FONT-FAMILY: Arial; mso-ansi-language: DE" lang="DE">Russverschmutzung wird zudem -wie in einer früheren News erwähnt- für die Verschiebung der Monsunzeit in Südasien und Auswirkungen auf Dürreperioden in der Sahelzone verantwortlich gemacht.&nbsp;</span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify; margin: 0cm 0cm 0pt;">&nbsp;</p>
<p class="MsoNormal" style="TEXT-ALIGN: justify; MARGIN: 0cm 0cm 0pt; mso-margin-top-alt: auto; mso-margin-bottom-alt: auto"><span style="FONT-FAMILY: Arial; mso-ansi-language: DE" lang="DE"></span></p>
<p class="MsoNormal" style="TEXT-ALIGN: justify; MARGIN: 0cm 0cm 0pt; mso-margin-top-alt: auto; mso-margin-bottom-alt: auto"><span style="FONT-FAMILY: Arial; mso-ansi-language: DE" lang="DE">In den Untersuchungen der Klimatologen haben sich folgende Methoden zur Eindämmung der Russemissionen herauskristallisiert: Die flächendeckende Einführung von Partikelfiltern für Dieselmotoren, ein Verbot der Abfallverbrennung in der Landwirtschaft, die Förderung emissionsarmer Fahrzeuge, der Einsatz moderner Koch- und Heiztechnologien sowie die Einsetzung sauberer Biomasse-, Ziegel- und Koksöfen. Einige dieser Massnahmen befinden sich in Europa bereits in der Umsetzung und sollten auch in Entwicklungsländern umgesetzt werden.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify; margin: 0cm 0cm 0pt;">&nbsp;</p>
<p class="MsoNormal" style="TEXT-ALIGN: justify; MARGIN: 0cm 0cm 0pt; mso-margin-top-alt: auto; mso-margin-bottom-alt: auto"><span style="FONT-FAMILY: Arial; mso-ansi-language: DE" lang="DE"></span></p>
<p class="MsoNormal" style="TEXT-ALIGN: justify; MARGIN: 0cm 0cm 0pt; mso-margin-top-alt: auto; mso-margin-bottom-alt: auto"><span style="FONT-FAMILY: Arial; mso-ansi-language: DE" lang="DE">Das Treibhauspotenzial von Methan ist um ein Vielfaches höher als das von CO2. Das Gas fällt besonders im Reifeprozess von Kohle, in der Nutztierhaltung, im Nassreisanbau und in Deponie-Emissionen an. Ist ein Methanmolekül einmal in die Atmosphäre gelangt, hält es sich dort rund zwölf Jahre. Damit ist Methan zwar langlebiger als Russ, doch auch bei einer Methanreduktion wären die positiven Effekte auf den Klimawandel rascher messbar als bei einer Reduktion von Kohlendioxid, da das Gas zusätzlich für die Bildung von bodennahem Ozon verantwortlich ist.&nbsp;</span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify; margin: 0cm 0cm 0pt;">&nbsp;</p>
<p class="MsoNormal" style="TEXT-ALIGN: justify; MARGIN: 0cm 0cm 0pt; mso-margin-top-alt: auto; mso-margin-bottom-alt: auto"><span style="FONT-FAMILY: Arial; mso-ansi-language: DE" lang="DE"></span></p>
<p class="MsoNormal" style="TEXT-ALIGN: justify; MARGIN: 0cm 0cm 0pt; mso-margin-top-alt: auto; mso-margin-bottom-alt: auto"><span style="FONT-FAMILY: Arial; mso-ansi-language: DE" lang="DE">Die Autoren der Studie betonen auch die unmittelbaren Nutzen für die Bevölkerung: Denn sowohl Russ als auch Methan und Ozon sind stark gesundheitsschädliche Stoffe.&nbsp;</span></p>
<p class="MsoNormal" style="TEXT-ALIGN: justify; MARGIN: 0cm 0cm 0pt; mso-margin-top-alt: auto; mso-margin-bottom-alt: auto"><span style="FONT-FAMILY: Arial; mso-ansi-language: DE" lang="DE">Trotzdem sei die Dringlichkeit der Reduktion von Kohlendioxidemissionen (wegen langfristiger Temperaturentwicklung) mit den vorgeschlagenen Methoden in keiner Weise ausser Kraft gesetzt, betonen die Autoren der Studie.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify; margin: 0cm 0cm 0pt;">&nbsp;</p>
<p class="MsoNormal" style="TEXT-ALIGN: justify; MARGIN: 0cm 0cm 0pt; mso-margin-top-alt: auto; mso-margin-bottom-alt: auto"><span style="FONT-FAMILY: Arial; mso-ansi-language: DE" lang="DE">&nbsp;</span></p>
<p class="MsoNormal" style="TEXT-ALIGN: justify; MARGIN: 0cm 0cm 0pt; mso-margin-top-alt: auto; mso-margin-bottom-alt: auto"><span style="FONT-FAMILY: Arial; mso-ansi-language: DE" lang="DE"></span></p>
<p class="MsoNormal" style="TEXT-ALIGN: justify; MARGIN: 0cm 0cm 0pt"><span style="FONT-FAMILY: Arial; mso-ansi-language: EN-GB" lang="EN-GB">Quelle: NZZ online, Science, UNEP</span></p>
<p class="MsoNormal" style="TEXT-ALIGN: justify; MARGIN: 0cm 0cm 0pt"><span style="FONT-FAMILY: Arial; mso-ansi-language: EN-GB" lang="EN-GB">&nbsp;</span></p>
<p class="MsoNormal" style="TEXT-ALIGN: justify; MARGIN: 0cm 0cm 0pt"><span style="FONT-FAMILY: Arial; mso-ansi-language: EN-GB" lang="EN-GB">Mehr zu black carbon: Center for Climate and Energy Solutions</span></p>
<p class="MsoNormal" style="TEXT-ALIGN: justify; MARGIN: 0cm 0cm 0pt"><span style="FONT-FAMILY: Arial; mso-ansi-language: EN-GB" lang="EN-GB">PDF&nbsp;</span><span style="FONT-FAMILY: Arial"><link http://www.c2es.org/global-warming-basics/blackcarbon-factsheet><span style="mso-ansi-language: EN-GB" lang="EN-GB">http://www.c2es.org/global-warming-basics/blackcarbon-factsheet</span></link></span><span style="FONT-FAMILY: Arial; mso-ansi-language: EN-GB" lang="EN-GB"></span></p>]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Tue, 07 Feb 2012 09:00:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Milan erhebt eine Gebühr für Fahrten ins Zentrum</title>
			<link>http://www.pm10.ch/aktuell/news/einzelansicht/archive/2012/januar/article/milan-erhebt-eine-gebuehr-fuer-fahrten-ins-zentrum.html?tx_ttnews%5Bday%5D=30&#38;cHash=b9c09e0c21c4ec6a511878c2fbaf0e8f</link>
			<description>Die italienische Stadt Milan hat für Fahrten ins Zentrum der Stadt Gebühren erlassen um den Verkehr...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="MsoNormal" style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt">Die italienische Stadt Milan hat für Fahrten ins Zentrum der Stadt Gebühren erlassen um den Verkehr und die Luftverschmutzung zu limitieren. Autofahrer, welche nicht über elektrische Fahrzeuge oder Hybriden verfügen, müssen nun 5 Euro bezahlen.</p>
<p class="MsoNormal" style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt">&nbsp;</p>
<p class="MsoNormal" style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt">Durch diese Massnahme erhofft man sich eine Abnahme des Verkehrs um 20-30% und vor allem die Verschmutzung durch Feinstaub (PM10) zu verringern. Denn die Stadt überschreitet regelmässig die gesetzlichen Grenzwerte wie auch viele andere europäische Städte: Die europäische Umweltagentur (EUA) schätzt, dass im Jahr 2009 zwanzig Prozent der städtischen Bevölkerung in der europäischen Union in Gebieten lebt, welche die Grenzwerte für PM10 missachten.</p>
<p class="MsoNormal" style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt">&nbsp;</p>
<p class="MsoNormal" style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt">Diese Art von Gebühr wird in Milan bereits seit Januar 2008 unter dem Namen Ecopass erhoben, betroffen waren jedoch bisher nur die am meisten verschmutzenden Fahrzeuge. Gemäss dem Institut für Raum- und Städteplanung der Ile-de-France, welche diese Art von Initiativen erhebt, hat die Gebühr in zwei Jahren zu einem Rückgang von 19% des Feinstaubs in der Zone und zu einem Rückgang von 14% des Verkehrs beigetragen. Dies bestätigt die Stadt darin, ihre Bemühungen noch zu verstärken.</p>
<p class="MsoNormal" style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt">&nbsp;</p>
<p class="MsoNormal" style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt">Mit dem erhofften Erlös gedenkt Milan in die öffentlichen Verkehrsmittel zu investieren und diese auszubauen, ein Punkt, welcher durch die Massnahme Ecopass bisher nicht erfüllt wurde. Das Total der Einnahmen aus dem ersten Jahr war nicht höher als 12 Millionen Euros, bloss die Hälfte der ursprünglichen Schätzungen. Zudem haben die Einnahmen in Folge wegen Verhaltensanpassungen der Nutzer nachgelassen.&nbsp;</p>
<p class="MsoNormal" style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt">&nbsp;</p>
<p class="MsoNormal" style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt">&nbsp;</p>
<p class="MsoNormal" style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt">Quelle: actu-environnement</p>]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Mon, 30 Jan 2012 08:57:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Der VCD unterstreicht die Notwendigkeit von Umweltzonen</title>
			<link>http://www.pm10.ch/aktuell/news/einzelansicht/archive/2012/januar/article/der-vcd-unterstreicht-die-notwendigkeit-von-umweltzonen.html?tx_ttnews%5Bday%5D=24&#38;cHash=71ab305046c5a296b999edfeabbdb36d</link>
			<description>Insbesondere die Berliner Umweltzone zeige, wie wirkungsvoll Umweltzonen sind. Im vergangenen Jahr...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Insbesondere die Berliner Umweltzone zeige, wie wirkungsvoll Umweltzonen sind. Im vergangenen Jahr blieb den Berlinern mehr als die Hälfte des gesundheits- und klimaschädlichen Dieselrusses erspart, der ohne Umweltzone entstanden wäre, meint Heiko Balsmeyer, VCD-Experte für Luftreinhaltung. Am effizientesten neben geringem Rückgang der PM10 (-7%) zwischen 2007 und 2010 war die Reduktion von Russemissionen (-50%). Letztere seien laut Bruckmann gesundheitsgefährdender und ein besserer Indikator als jene von PM10 für die Beurteilung des Erfolgs von verkehrseinschränkenden Massnahmen, da sie klarer den LEZ zugeordnet werden können (viel PM10 stammt von ausserhalb der LEZ).&nbsp;
Allerdings könnten -laut VCD- Umweltzonen ihre Wirkung erst dann voll entfalten, wenn nur Fahrzeuge mit einer grüner Plakette Zufahrt hätten. Dies sei bisher lediglich in Berlin und sechs weiteren von insgesamt 53 Umweltzonen der Fall.
Um die Wirksamkeit von Umweltzonen zusätzlich zu steigern, sei es zudem dringend erforderlich, neben dem Strassenverkehr die Emissionen von Baumaschinen, Schiffen und Diesellokomotiven zu senken.
Um die Luft sauberer zu machen, können Dieselfahrzeuge mit Partikelfiltern nachgerüstet werden. Die Nachrüstung von Autos und leichten Nutzfahrzeugen bis 3,5 Tonnen wird seit dem 1. Januar 2012 wieder vom Bund gefördert.

Quellen:&nbsp;
VCD und Extended Abstract von 15th ETH-Conference on Combustion Generated Nanoparticles (June 26th – 29th 2011) (auf englisch): Bruckmann et al.: Do Low Emission Zones reduce the burden of particulates?
<link http://www.cleanairinlondon.org/_attachments/4872547/CAL%20140%20Assessment%20of%20Berlin%20Low%20Emission%20Zone%20290611.pdf>http://www.cleanairinlondon.org/_attachments/4872547/CAL%20140%20Assessment%20of%20Berlin%20Low%20Emission%20Zone%20290611.pdf</link>]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Tue, 24 Jan 2012 09:04:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Verkehrsbedingte Luftverschmutzung fördert Frühgeburten</title>
			<link>http://www.pm10.ch/aktuell/news/einzelansicht/archive/2012/januar/article/verkehrsbedingte-luftverschmutzung-foerdert-fruehgeburten.html?tx_ttnews%5Bday%5D=10&#38;cHash=47e5b47bcff86a2bae68e2ec2edd3904</link>
			<description>US-amerikanische Forscher haben bei einer Studie in Los Angeles herausgefunden, dass das Risiko für...</description>
			<content:encoded><![CDATA[US-amerikanische Forscher haben bei einer Studie in Los Angeles herausgefunden, dass das Risiko für eine Frühgeburt steigt, wenn schwangere Frauen in Gebieten mit hoher verkehrsbedingter Luftverschmutzung leben.&nbsp;
Besonders die in Feinstaub enthaltenen polyzyklischen aromatischen Kohlenwasserstoffe (PAK) seien mit einem Anstieg der Frühgeburten um bis zu 30 Prozent verbunden, berichten die Wissenschaftler demnächst im Fachmagazin 'Environmental Health'.&nbsp;
Hohe Konzentrationen weiterer giftiger Substanzen aus Autoabgasen wie Benzol und Dieselruss hätten zu einem Anstieg der Frühgeburtsrate um rund zehn Prozent geführt.
Obwohl Zusammenhänge &nbsp;zwischen Luftverschmutzung und geringem Geburtsgewicht sowie Frühgeburten schon länger bekannt sind, habe man jetzt festgestellt, welche Schadstoffe zu dieser Wirkung beitragen.&nbsp;
Waren die Frauen gegen Ende der Schwangerschaft hohen Werten von Kohlenmonoxid, Stickoxiden und Feinstaub ausgesetzt, sei ihr<b> </b>Risiko&nbsp;für eine Frühgeburt besonders hoch gewesen, berichten die Forscher.&nbsp;
Für ihre Studie hatten die Forscher über 22 Monate lang Schadstoffwerte von sieben in Los Angeles County verteilten staatlichen Messstellen ausgewertet, die unter anderem Stickoxide, Ozon, Feinstaub und Kohlenmonoxid registrierten. Zusätzlich nutzten die Wissenschaftler Informationen über giftige Chemikalien der Luftgüteüberwachung des South Coastal Air Quality Management. Als Drittes setzten sie ein Modell des verkehrsbedingten Abgasausstosses für diese Region ein. Informationen über Geburten und den Status der Säuglinge bezogen die Wissenschaftler von der kalifornischen Gesundheitsbehörde. Aus rund 276.000 Geburten seien dabei nur die 110.429 Frauen berücksichtigt worden, die im Umkreis von fünf Kilometern um eine Luftmessstelle lebten.
Die Studie habe erstmals auch detailliert die räumlichen und zeitlichen Zusammenhänge von Schadstoffen und Frühgeburten gezeigt.&nbsp;
PAKs und andere Feinstaubkomponenten lösten die Frühgeburten vermutlich aus, indem sie Entzündungen förderten und Reparaturmechanismen des Körpers hemmten, meinen die Forscher. Es sei bekannt, dass organische Komponenten des Feinstaubs Schleimhautzellen dazu anregen, vermehrt Entzündungsstoffe freizusetzen. In den Mitochondrien, den 'Kraftwerken' der Zellen, seien in Laborstudien zudem Schäden durch Feinstaubpartikel festgestellt worden.
Neben PAKs, Benzol und anderen organischen Komponenten habe sich aber auch eine starke Wirkung von sekundär entstehenden Schadstoffen wie Ammoniumnitrat gezeigt, berichten die Wissenschaftler. Diese Substanz entsteht in der Luft durch Reaktion mehrerer Luftschadstoffe miteinander. Lagen die Konzentrationen dieses Stoffs hoch, stieg der Anteil der Frühgeburten um 21 Prozent.&nbsp;

Quelle: „Environmental Health“ Journal]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Tue, 10 Jan 2012 09:00:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Stärkere Klimaphänomene durch Luftverschmutzung</title>
			<link>http://www.pm10.ch/aktuell/news/einzelansicht/archive/2012/januar/article/staerkere-klimaphaenomene-durch-luftverschmutzung.html?tx_ttnews%5Bday%5D=04&#38;cHash=47022c769b41918f82ef34bf95eb77e9</link>
			<description>Eine kürzlich im „Nature“ veröffentlichte Studie zeigt auf, dass aufgrund der Luftverschmutzung im...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="MsoNormal" style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt"><span lang="DE">Eine kürzlich im „Nature“ veröffentlichte Studie zeigt auf, dass aufgrund der Luftverschmutzung im Süden Asiens in Pakistan, Indien und der Arabischen Halbinsel verstärkt mit Wirbelstürmen gerechnet werden muss. Diese könnten neu nicht nur vor oder nach, sondern auch vermehrt während des Monsuns zu beobachten sein.&nbsp;</span></p>
<p class="MsoNormal" style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt"><span lang="DE"></span></p>
<p class="MsoNormal" style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt"><span lang="DE">Die wegen einer dichten Schicht von Aerosolen verminderte Sonneneinstrahlung aufs Meer führt zu Veränderungen von Luftströmungen direkt über der Wasseroberfläche und schwächt seitliche Scherwinde ab. Diese seitlichen Winde verhindern normalerweise, dass tropische Zyklone zu grösserer Intensität anwachsen. Die Forschung wurde aufgrund der 30 jährigen Analyse von Wetterdaten gemacht.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt"><span lang="DE">&nbsp;</span></p>
<p class="MsoNormal" style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt"><span lang="DE">Eine Zunahme von anderen Wetterextremen; nämlich verstärkte Regenfälle und Dürreperioden welche durch Feinstaub und andere Schwebeteilchen verursacht werden, wird global erwartet. Die Schadstoffe fördern sintflutartige Regenfälle und Überschwemmungen und hemmen andernorts gemässigte Niederschläge, welche in trockenen Gebieten sehr dringend benötigt werden. Im Magazin “Nature Geoscience” berichten Forscher, dass in schmutziger Luft schwere Niederschläge häufiger sind, leichter Regen dafür seltener fällt. Die Forschung basiert auf der zehnjährigen Auswertung von US-amerikanischen Wetterdaten.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt"><span lang="DE"></span></p>
<p class="MsoNormal" style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt"><span lang="DE">&nbsp;</span></p>
<p class="MsoNormal" style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt"><span lang="DE">Quelle: Nature, rp-online (Deutschland)</span></p>]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Wed, 04 Jan 2012 09:00:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Airparif fasst zusammen: Wie stark leidet die französische Bevölkerung unter der Luftverschmutzung?</title>
			<link>http://www.pm10.ch/aktuell/news/einzelansicht/archive/2012/januar/article/airparif-fasst-zusammen-wie-stark-leidet-die-franzoesische-bevoelkerung-unter-der-luftverschmutzung.html?tx_ttnews%5Bday%5D=03&#38;cHash=6a0851d7f59de5d43761d172b463da70</link>
			<description>Zu Hause, im Auto, in der Metro, auf der Strasse … Airparif (Association agréée de surveillance de...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Zu Hause, im Auto, in der Metro, auf der Strasse … Airparif (Association agréée de surveillance de la qualité de l’air de la région Île-de-France) hat seit 2007 verschiedene Studien durchgeführt, in denen die Luftverschmutzung untersucht wird, der die Bewohnerinnen und Bewohner der Île-de-France täglich ausgesetzt sind. Speziell berücksichtigt wird dabei der Strassenverkehr.&nbsp;
Drei Schadstoffgruppen, die einen Einfluss auf die Gesundheit haben, sind seit 2007 von Airparif gemessen worden: die Stickoxide, die Feinstaubpartikel PM10 (Partikelgrösse kleiner 10&nbsp;µm) und PM2,5 (Partikelgrösse kleiner 2,5&nbsp;µm) sowie Benzol (eine gesundheitsschädliche flüchtige organische Verbindung). Hauptverursacher ist der Strassenverkehr, aber auch die Heizungsemissionen von Gebäuden und die Industrie tragen zur Luftverschmutzung bei. Aufgeteilt wurden die Messungen entsprechend den verschiedenen Verkehrsteilnehmenden, also nach Radfahrern, Autofahrern, ÖV-Benutzern (RER, Metro usw.), Fussgängern usw.&nbsp;
Fazit: Eine erste Studie aus dem Jahr 2007 ergab, dass „<i>in den Fahrzeugen eine bis zu zwei Mal höhere Belastung gemessen wurde als auf dem Trottoir</i>“. Im Autoinneren ist „<i>die Schadstoffbelastung der Luft zwar geringer, sie hält aber länger an, da der Luftaustausch langsamer stattfindet</i>“. Das heisst, Kinder sind<i>&nbsp;„im Autositz einer höheren Belastung ausgesetzt als im Kinderwagen</i>“. Die Autoinsassen sind ausserdem einer grösseren Benzolbelastung ausgesetzt als andere Verkehrsteilnehmende: durchschnittlich 3,2&nbsp;µg/m3 (Mikrogramm pro Kubikmeter) im Vergleich zu 2,5&nbsp;µg/m3.&nbsp;
Die Resultate einer zweiten Studie, die 2008 in Zusammenarbeit mit der nationalen Behörde Anses (Agence nationale de sécurité sanitaire) durchgeführt wurde, ergaben, dass folgende Faktoren einen „<i>erheblichen</i>“ Einfluss auf die Qualität der Luft haben, die von den Verkehrsteilnehmenden auf ihren täglichen Routen eingeatmet wird: Position im Verkehr (hinter welchem Fahrzeug befindet man sich), Verkehrsaufkommen, Umgebung (in Tunnels erhöht sich die Luftverschmutzung durch den fehlenden Luftaustausch) und Wahl der Verkehrsachsen (kleine Vorortstrasse, Autobahn, Boulevard in Paris, …). Gemessen wurden zwei Schadstoffe (Stickoxide und Feinstaubpartikel) auf fast 300 repräsentativen Strecken, d.&nbsp;h. regionale Arbeitswege im Stossverkehr.&nbsp;
Die Schadstoffbelastung im Autoinnern vervierfachte sich in wenigen Sekunden, wenn das Auto hinter einem Lastwagen fuhr. Hinter einem Fahrzeug mit Partikelfilter (PF) reduzierte sich die Feinstaubbelastung im Autoinneren dagegen um ein Vierfaches. Allerdings nahm die Stickoxidkonzentration in den Abgasen zu, sobald sich der Partikelfilter in der Regenerationsphase befand.
Die Messungen aus dem Jahr 2008 haben zudem ergeben, dass die Luftqualität in den Tiefgaragen zu wünschen übrig lässt. Die während eines Arbeitstages gemessene Stickoxid- und Benzolbelastung für zwei Angestellte einer Tiefgarage (ein Mechaniker und eine Sekretärin) ergab deutlich höhere Werte, als sie von einer Airparif Messstation am Trottoirrand (Victor Basch-Platz, Paris, 14<sup>e</sup>&nbsp;Arrondissement) gemessen wurden. Für die Sekretärin lagen die Stickoxidwerte um 23&nbsp;% höher, für den Mechaniker sogar um 63&nbsp;%. Für beide waren die Benzolwerte drei Mal höher als die Werte, die an der Vergleichsmessstation registriert wurden.&nbsp;
Dagegen zeigen die Untersuchungen von Airparif aus den Jahren 2008 und 2009 über die Luftqualität für Fahrradfahrer, dass diese grundsätzlich einer schwächeren Stickoxid- und PM10-Belastung ausgesetzt sind als die Insassen eines Autos. Je nachdem, welchen Weg ein Radfahrer wählt (Radweg, Busfahrstreifen, Schutzstreifen), kann er sich mehr oder weniger dem Einfluss durch den Strassenverkehr entziehen. Auf einem Radweg, der einige Meter von einer Verkehrsachse entfernt liegt, reduzieren sich die Autoabgase „<i>bis um die Hälfte</i>“. Auf Uferradwegen nimmt die Schadstoffbelastung sogar um 30 bis 45&nbsp;% ab im Vergleich zu einem Radfahrer, der im Strassenverkehr fährt. Auf den Busspuren ist die Belastung „<i>um 30&nbsp;% niedriger als auf der normalen Fahrspur</i>“.


Quelle: Actu-Environnement]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Tue, 03 Jan 2012 09:00:00 +0100</pubDate>
			
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			<title>Schadstoffreduktion für Binnenschiffe </title>
			<link>http://www.pm10.ch/aktuell/news/einzelansicht/archive/2011/dezember/article/schadstoffreduktion-fuer-binnenschiffe.html?tx_ttnews%5Bday%5D=29&#38;cHash=080480dea5a06238dc528659273d671a</link>
			<description>Es gibt für Binnenschiffe bereits folgende Modelle zur Minimierung der Schadstoffe, vor allem...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Es gibt für Binnenschiffe bereits folgende Modelle zur Minimierung der Schadstoffe, vor allem Feinstaub und Schwefel:
So könnten in Binnenhäfen wie in Düsseldorf, Neuss oder auch Duisburg Schiffe, welche vor Anker gehen, an die öffentliche Stromversorgung angeschlossen werden. Die Dieselmotoren des Schiffes könnten abgeschaltet werden, im Dieselkraftstoff könnte der Schwefelgehalt gesenkt werden und zum Zurückhalten von Russ könnten Filter eingebaut werden.
Der Verein &quot;Zukunft durch Industrie&quot; will im Rahmen eines neuen Dialog-Forums &quot;ökologischer Fortschritt der Industriegesellschaft&quot; diese und andere Modelle diskutieren. Lösungen sollten unter Mitgliedern der Forschung, Industrie und des Umweltschutzes gemeinsam erarbeitet werden, meinte der ehemalige Regierungspräsident Jürgen Büssow, Ehrenvorstandsmitglied des Vereins.
Als Start für diese Dialogreihe hat der Verein das Thema Binnenschifffahrt gewählt, da sie für die Rhein-Ruhr-Region mit dem dichtesten europäischen Wasserstrassennetz und den grössten Binnenhäfen eine herausragende Rolle spiele, erklärte Klaus Krumme, Koordinator des Forschungsprojektes Urbane Systeme an der Uni Duisburg/Essen.
Die Binnenschifffahrt und die Häfen mit den Umlademöglichkeiten auf Bahn und auch Lkw seien das Rückgrat der Industrie. Deren Bedeutung werde wegen der zunehmenden Transporte noch steigen, so Krumme. Bis 2030 werde der Lkw-Verkehr laut Schätzungen um 75&nbsp;Prozent steigen, dies könnten die Strassen aber nicht verkraften. Schiffe seien deshalb nötig, und müssten umweltfreundlich sein.&nbsp;
Auch aufgrund dieser Trends müssten der Russanteil und der Feinstaubgehalt der Motoren-Abgase verringert werden, so Reinhard Zellner von der Uni Duisburg. Immerhin mache Feinstaub des Schiffsverkehrs rund fünf Prozent der Gesamtbelastung aus.&nbsp;

Quelle: rp-online (Deutschland)]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Thu, 29 Dec 2011 10:00:00 +0100</pubDate>
			
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			<title>Die Berner Luft</title>
			<link>http://www.pm10.ch/aktuell/news/einzelansicht/archive/2011/dezember/article/die-berner-luft.html?tx_ttnews%5Bday%5D=27&#38;cHash=ffea4fa9eba16912f29957016eb41136</link>
			<description>Das bernische Wirtschaftsamt „beco“ zieht zehn Jahre nach der Lancierung eines Massnahmenplans zur...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Das bernische Wirtschaftsamt „beco“ zieht zehn Jahre nach der Lancierung eines Massnahmenplans zur Luftreinhaltung im Kanton die Zwischenbilanz, dass die Luft im Kanton Bern in den letzten zwei Jahrzehnten markant sauberer geworden sei, aber noch nicht sauber genug. Vor allem in den Neunzigerjahren des vergangenen Jahrhunderts habe sich die Luftqualität im Kanton Bern markant verbessert.&nbsp;
Zudem würden die 26 Massnahmen des Massnahmenplans Luftreinhaltung 2000/2015 umgesetzt oder deren Umsetzung sei auf Kurs. Eine dieser Massnahmen ist der Einbau von Partikelfiltern in mit Diesel betriebenen Bussen. Nahezu alle Busse des öffentlichen Verkehrs seien heute mit solchen Filtern ausgerüstet.&nbsp;
Eine weitere Massnahme ist beispielsweise das Fahrleistungsmodell für verkehrsintensive Bauvorhaben wie etwa Einkaufszentren. Den Bauherren werden Fahrleistungskredite zugeteilt, die überall eingehalten würden, schreibt die Volkswirtschaftsdirektion. Gemeint ist, dass solche Zentren nur an zentralen, gut mit dem öffentlichen Verkehr erschlossenen Lagen bewilligt werden und nur eine bestimmte Anzahl Fahrzeuge zu den Zentren und von ihnen weg fahren dürfen.
In den letzten Jahren ist die Luftschadstoffbelastung jedoch kaum mehr zurückgegangen. Die in der Eidgenössischen Luftreinhalteverordnung figurierenden Grenzwerte werden entlang der Hauptverkehrsachsen in Städten und Vorstädten beim Stickstoffdioxid und dem Feinstaub nach wie vor überschritten.
Und vor allem an heissen Sommertagen gibt es an zahlreichen Orten im Kanton Bern zu hohe Ozonwerte. Im Winter ist bei lang andauernden, austauscharmen Wetterlagen (Inversionslage) die Belastung mit Feinstaub zu hoch. Zudem belasten Luftschadstoffe Wälder, Ökosysteme und die Böden.
Gerrit Nejedly vom beco bezeichnet aus der Sicht der menschlichen Gesundheit den Feinstaub als das grösste noch zu lösende Problem, aus Sicht der Biodiversität den zu grossen Stickstoffdioxideintrag in die Böden. Beim Feinstaub sei er optimistisch, in Bezug aufs Stickstoffdioxid «verhalten optimistisch». Entlang vielbefahrener Verkehrsachsen werde es aber wohl in den nächsten zehn Jahren nicht gelingen, die Belastungen unter die Grenzwerte zu bringen. «Beim Ozon hingegen wird es im Kanton Bern ganz sicher nicht gelingen, die Grenzwerte einzuhalten», sagt er. Dieses Problem könne aber der Kanton auch nicht alleine lösen. Es müsse grenzüberschreitend angepackt werden.

Quelle: Berner Zeitung]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Tue, 27 Dec 2011 09:00:00 +0100</pubDate>
			
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